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Thor Protect anwenden: Video und Anleitung

Untergrund vorbereiten, Grundierung auftragen und Finish verarbeiten: Hier finden Sie die Anwendungsschritte und Antworten auf Verarbeitungsfragen.

1. Wand vorbereiten

Damit Thor Protect in die Wand eindringen kann, befreien Sie die Wand von Unreinheiten wie Putz und Farbresten. Mit dem mitgelieferten Spezialabdichtungspuder können Sie Risse und Löcher schließen.

2. Thor Protect Grundierung auftragen

Ist die Wand von Unreinheiten befreit, tragen Sie die Thor Protect Grundierung auf. Ein Drucksprüher zum einfachen Auftragen wird mitgeliefert. Sprühen Sie die Wand gleichmäßig ein. Sobald sich herablaufende Tropfen bilden, haben Sie genügend Mittel aufgetragen.

3. Thor Protect Finish auftragen

Nach der Grundierung tragen Sie auf die gleiche Art und Weise das Thor Protect Finish auf. Dieses wird dünner aufgetragen als die Grundierung. Die Wand muss lediglich leicht von dem Mittel benetzt sein.

Anschließend: Reaktion und Trocknung abwarten.

Die Weiterbearbeitung richtet sich nach Untergrund und Feuchtezustand.

Häufige Fragen

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Muss ich die ganze Wand behandeln oder nur die feuchten Stellen?

Eine kleine feuchte Stelle erfordert nicht automatisch die Behandlung der ganzen Wand. Behandeln Sie aber nicht nur den sichtbaren Fleck: Zusätzliche Randzonen gehören zur Planung. Die vorhandenen Anleitungen nennen unterschiedliche Abstände. Stimmen Sie die konkrete Behandlungsfläche deshalb vor Bestellung und Anwendung mit der Beratung ab. Wird es daneben feucht, müssen Ursache, Wasserweg und eine mögliche Erweiterung der Fläche geprüft werden.

Die Fläche muss sauber, zugänglich und saugfähig sein.

Prüfen Sie den Putz durch Abklopfen. Hohl klingender, loser Putz muss entfernt werden. Fest sitzender geeigneter Kalk- oder Zementputz kann bleiben; Gipsputz nicht als verbleibenden Untergrund behandeln.

Entfernen Sie Tapeten, lose Farbschichten sowie sperrende Öl-, Lack-, Latex- und Silikonfarben. Auch sperrende Bodenanstriche und Teppich-, Laminat- oder PVC-Kleber müssen entfernt werden. Fest anhaftende wasserdurchlässige Kalk- oder Dispersionsfarbe kann laut Anleitung durchdrungen werden; klären Sie unbekannte Beschichtungen vorab.

Entfernen Sie Nägel, Haken und Dübel, die den Zugang zur Fläche behindern. Kleine Risse und geeignete Fehlstellen nach Anleitung mit Abdichtungspuder schließen; größere oder bewegliche Risse gesondert beurteilen. Entfernen Sie das abgetragene Material gründlich. Schimmelbefall nicht trocken abbürsten: Dafür ist ein gesondertes Vorgehen erforderlich.

Beim Auftragen gilt die Grundregel: Bei der Grundierung darf es etwas mehr sein, beim Finisher keinesfalls zu viel.

Wenn wirklich deutlich zu wenig aufgetragen wurde, dann ist die Wand nicht dicht. Dann einfach die feuchten Stellen nochmals einsprühen.

Wenn es zu viel war, gibt es weiße Flecken, die aber übergestrichen werden können. Tipp: Wenn man zu viel aufgetragen hat, den Überschuss einfach mit einem Lappen von der Wand wischen.

Streichen oder tapezieren Sie erst, wenn die Fläche ausreichend trocken und für den vorgesehenen Aufbau geeignet ist. Die Anleitung beschreibt, dass während der Reaktion Wasser und gelöste Salze an die Oberfläche gelangen können. Klären Sie Ablagerungen und bereiten Sie den Untergrund vor der Weiterbearbeitung entsprechend vor.

Der richtige Zeitpunkt zum Verputzen hängt ebenfalls vom Feuchtezustand und Putzsystem ab. Eine pauschale Freigabe nach einem Tag gilt nicht für jeden Aufbau. Stimmen Sie die Weiterbearbeitung auf die Anleitung und die Anforderungen der nachfolgenden Beschichtung ab.

Wenn Sie sich sicher sind, dass Sie alles richtig gemacht haben, dann brauchen Sie etwas Geduld. In der Regel ist Thor Protect nach 14 Tagen ausgehärtet. Es kann aber in manchen Fällen bis zu 6 Wochen dauern bis die Lösungen ausreagiert sind und die Wand für flüssiges Wasser geschlossen ist. Wir arbeiten mit Untergründen, die uns nicht vorher erzählen, ob ihre Poren eng oder weit sind, ob sie viele oder wenige Poren haben und ob sie eine gute oder schlechte Basis für die in den Poren ablaufende Kristallisation sind. Zur Beruhigung: Thor Protect wirkt immer. In ganz seltenen Fällen ist trotz korrekter Anwendung eine Nachbehandlung nötig. Dass eine Wand aber gar nicht abgedichtet wurde, kam noch nicht vor.

Nein. Ein Wischlappen reicht, wenn noch zuviel Wasser aus der Wand kommt. Lüften hilft, aber ein Bautrockner ist nicht erforderlich.

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