Kellerwand streichen: 5 wichtige Schritte vor dem neuen Anstrich
Wer eine Kellerwand streichen möchte, wünscht sich meist einen helleren, gepflegten Raum. Doch bevor Farbe und Rolle zum Einsatz kommen, lohnt sich ein Blick auf den vorhandenen Wandaufbau. Ein alter Anstrich, ausgebesserter Putz oder eine frühere Abdichtung können beeinflussen, welche Beschichtung geeignet ist.
Mit einer sorgfältigen Vorbereitung lässt sich vermeiden, dass wichtige Fragen erst während der Arbeiten auftauchen.
1. Schönheitsfehler von Schäden unterscheiden
Eine verblasste Farbe ist etwas anderes als eine wiederkehrende feuchte Stelle. Notieren Sie deshalb zunächst, was Sie verändern möchten und ob Ihnen Schäden auffallen.
Sichtbarer Schimmel sollte nicht einfach überstrichen werden. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass die Feuchtigkeitsursache gefunden und beseitigt werden muss, um das Problem dauerhaft zu lösen. Informationen zum Umgang mit Schimmel.
Bei unklaren Auffälligkeiten sollte deren Beurteilung vor der optischen Renovierung stehen. Unser Beitrag „Feuchte Kellerwand: Ursachen richtig einordnen“ hilft Ihnen, Beobachtungen für eine Beratung zusammenzustellen.
2. Den vorhandenen Untergrund klären
Ist die Wand verputzt, besteht sie aus sichtbarem Mauerwerk oder wurde sie bereits mehrfach beschichtet? Suchen Sie nach alten Rechnungen, Produktnamen oder Angaben zu früheren Arbeiten. Diese Informationen erleichtern die Auswahl des neuen Anstrichs.
Die Anforderungen an die Vorbereitung stehen im technischen Merkblatt der jeweiligen Farbe. Dort wird beispielsweise beschrieben, wie mit bestehenden Beschichtungen und unterschiedlichen Untergründen umzugehen ist. Beispiel für Herstellerangaben zur Untergrundvorbereitung.
Wenn der Wandaufbau unbekannt ist, lassen Sie ihn vor der Materialbestellung beurteilen. Ein Foto allein zeigt nicht zuverlässig, welche Schichten vorhanden sind.

3. Farbe und vorhandene Behandlung aufeinander abstimmen
Wählen Sie einen Anstrich nicht nur nach Farbton oder Deckkraft. Klären Sie, ob das Produkt für den vorhandenen Untergrund und die Nutzung des Raums vorgesehen ist.
Wurde die Wand bereits abgedichtet oder mit einem speziellen System behandelt, gehört diese Information unbedingt in das Beratungsgespräch. Fragen Sie konkret, welche Grundierung und welcher Schlussanstrich damit kombiniert werden dürfen.
Bei einer geplanten Anwendung von Thor Protect sollten Sie auch den späteren Wandabschluss vorab abstimmen. Beachten Sie dafür die aktuellen Anwendungshinweise von Thor Protect.
4. Die Arbeitsschritte vor dem Start festlegen
Schreiben Sie den vorgesehenen Ablauf auf: Welche Vorarbeiten sind nötig? Wird grundiert? Wie viele Anstriche sieht der Hersteller vor? Welche Wartezeiten müssen eingehalten werden?
Planen Sie nicht allein nach einem freien Wochenende. Maßgeblich sind die Verarbeitungsvorgaben der ausgewählten Produkte und die tatsächlichen Bedingungen vor Ort.
Räumen Sie die betroffenen Wandflächen frei und überlegen Sie, wo die eingelagerten Gegenstände während der Arbeiten stehen können. So vermeiden Sie ständiges Umräumen und halten den Arbeitsbereich übersichtlich.
5. Produkte und Ergebnis dokumentieren
Bewahren Sie Produktnamen, technische Merkblätter und Angaben zur Ausführung auf. Notieren Sie, welche Wand mit welchem Material behandelt wurde und wann die Arbeiten stattgefunden haben.
Fotos vor und nach der Renovierung ergänzen diese Unterlagen. Sie helfen bei späteren Rückfragen und beim Vergleich, falls erneut Veränderungen auftreten.
Ein gleichmäßiger Anstrich zeigt zunächst das optische Ergebnis. Er bestätigt für sich allein nicht, dass ein zuvor vorhandenes Feuchtigkeitsproblem behoben wurde.
Die Renovierung mit Thor Protect vorbereiten
Sie möchten Ihre Kellerwand neu gestalten und prüfen, ob zuvor eine Behandlung mit Thor Protect infrage kommt? Beschreiben Sie uns den Wandzustand, bekannte Vorbehandlungen und den gewünschten späteren Anstrich.
Gemeinsam lässt sich klären, welche Angaben zur Beurteilung der Eignung noch benötigt werden.


